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Einladung zum Spielkreis

Liebe Kinder im Alter von 0 – 10 Jahren!

Wir wollen uns am 17.11.2017 von 15.00 – 17.00 Uhr in den Räumen der Familienbildungsstätte
„Sternschnuppe“ Vellmar treffen und gemeinsam singen, spielen, basteln.
Bitte Hausschuhe mitbringen.

Wir freuen uns auf Euch!

Anmeldung erbeten bei Susanne Heinrich-Lücking per Mail:
s.heinrich-luecking@gmx.de

Veranstaltungsort:
DIE STERNSCHNUPPE
Familienbildungsstätte & Familienzentrum im Landkreis Kassel
Ev. Kirchengemeinde Johanneskirche
Lüneburger Straße 12b
34246 Vellmar









Elternstammtisch
vom Arbeitskreis Down-Syndrom Kassel e.V.

Wann: Samstag, 11.06.2016, 20 Uhr

Wo: In der Gastronomie der Kurhessen Therme bei gutem Wetter draußen im Biergarten, ansonsten drin im Orchideengarten Wilhelmshöher Allee 361, 34131 Kassel

Der Elternstammtisch gibt uns die Möglichkeit ohne unsere Kinder über Themen zu sprechen, die uns bewegen.
Wir können uns in einem ruhigen und geschützten Raum unterhalten, Fragen stellen und beantworten sowie Ideen austauschen und aus unserem Leben mit unseren Kindern erzählen.




Wir in der Hessenschau

In der Hessenschau wurde anlässlich des Sportlerfestivals ein Bericht über uns gesendet.
Wer mehr wissen möchte, kann sich den Beitrag unter folgendem Link ansehen.
http://hessenschau.de/tv-sendung/video-16926.html




Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung des AK Down-Syndrom e.V. findet am 7. März 2016 um 20.00 Uhr in den Räumer der KISS, Wilhelmshöher Allee 32a statt.




Seminar "Cool sein, cool bleiben 2015"

Am 20.06.2015 fand ein weiteres Präventionsseminar für unsere Großen statt. Die Teilnehmer waren
konzentriert dabei und die Zeit verging wie im Fluge.

Bei dem Prävertionsteam der Polizei, Kassel bedanken wir uns ganz herzlich und freuen uns auf das
nächste Seminar.




Sommerfest des AK Down-Syndrom Kassel e. V. in Mariendorf bei kühlen Temperaturen

Der Arbeitskreis Down-Syndrom Kassel e. V. hat auch in diesem Jahr sein Sommerfest in der Freizeitanlage Mariendorf gefeiert. Leider waren in diesem Jahr die Temperaturen mit 13 Grad nicht gerade sommerlich, aber es blieb wenigstens den Tag über trocken, sodass die Kinder auf der weitläufigen Anlage spielen und toben konnten. Fußball spielen, klettern, schaukeln und hüpfen standen hoch im Kurs bei den Kindern und ihren Geschwistern, sowie den Besucherkindern ohne Trisomie 21. Höhepunkt war das Angebot des Vereins für Therapeutisches Reiten in der benachbarten Reithalle. Hier konnten die Kinder auf zwei Pferden ihren Mut beweisen und unter Anleitung das "größte Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde" genießen.

Nach Kaffee und Kuchen sowie Leckerem vom Grill ging der Tag viel zu schnell zu Ende und es waren sich alle einig, dass der Tag ein wichtiger Termin im Kalender des Arbeitskreises Down-Syndrom Kassel e. V. und wichtig für den Austausch der Eltern untereinander ist. Dass das Sommerfest beliebt ist, bewies eine Familie aus dem benachbarten Thüringen, die mit ihrem Sohn Felix alljährlich die weite Anreise für das Sommerfest auf sich nimmt. Der Arbeitskreis hat sich kürzlich auch als Verein gegründet und ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt worden, sodass jetzt auch Spendenbescheinigungen ausgestellt werden können.
Der Kassenwart des Vereins, Lars Obermann, der das Sommerfest mit seiner Familie organisierte, freute sich auch über den Zuspruch einiger Immenhäuser, die mit ihren Familien einen gelungenen Beitrag zur Integration an diesem Tag leisteten. Lars Obermann: "Die Kinder geben einem am Ende so viel zurück, sodass man den Aufwand gerne auf sich nimmt".

Ein herzliches Dankeschön geht an den Verein für Therapeutisches Reiten Mariendorf, dem Hüpfburgverleih Grebenstein, der Stadtsparkasse Grebenstein und der Fleischerei Barthel für die gewährte Unterstützung.





Spendenübergabe der Gruppen Hip Hop und Spiel und Tanz der TSV Immenhausen
an den Arbeitskreis Down-Syndrom Kassel




Auf dem Bild sind die Kinder der Gruppe Spiel und Tanz sowie Alina Quambusch von der Gruppe Hip Hop mit ihrer Übungsleiterin Antje Knickrehm und Lars Obermann zu sehen.
Die Gruppe Hip Hop und Spiel und Tanz der TSV Immenhausen, Abteilung Turnen, unter Leitung von Antje Knickrehm und Ihrer Tochter Lara überraschten das Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Down-Syndrom Kassel Lars Obermann kürzlich bei einer Übungsstunde in der Jahnturnhalle.

Die Gruppen hatten sich bereit erklärt, Geld für soziale Zwecke zu spenden und waren da auf den Arbeitskreis Down-Syndrom Kassel gestoßen. Kurz vor dem Welt-Down-Syndrom-Tag am 21.03.2015 wurde eine Spende über 100 Euro an den Arbeitskreis Down-Syndrom Kassel übergeben.

Lars Obermann freute sich sehr über die Geldspende und teilte mit, dass das Geld für die Aufklärungsarbeit sowie die Anschaffung von Informationsmaterialien verwendet würde.





Welt-Down-Syndrom-Tag in Kassel: „Der Austausch tut gut“


Down-Syndrom-Tag: Zwei der ältesten mit zwei der jüngsten Gäste beim Treffen im Gemeindezentrum. Auf unserem Foto halten die 19-Jährigen Vivien (links) und Anna aus Kassel die Babys anderer Frauen, Philipp und Lena (fünf und zehn Wochen).© Foto: Schachtschneider

„Because I'm happy" - schon im Treppenhaus war der Erfolgssong von Pharell Williams zu hören. Im Saal des Gemeindezentrums Friedenskirche im Vorderen Westen wurde dazu getanzt, was das Zeug hielt: Alt, Jung, Groß, Klein hüpften, klatschten, sangen mit.

Die ausgelassene Stimmung war mitreißend. Zum Welt-Down-Syndrom-Tag am Samstag trafen sich an der Elfbuchenstraße Familien mit Kindern, die mit dem Gen-Defekt Trisomie 21 auf die Welt gekommen sind: um das Leben zu feiern, zu tanzen, zu spielen, sich schminken zu lassen, aber auch, um sich auszutauschen und gegenseitig kennenzulernen. Mehr als 150 Menschen waren zum Teil aus einem großen Umkreis angereist. „Mit dieser Resonanz hatten wir gar nicht gerechnet, es ist toll“, sagte Sonja Müller-Ross, eine der Organisatorinnen.

Auch Aylin aus Uslar war dabei. Zuerst war die Siebenjährige mit dem wippenden Pferdeschwanz ein wenig schüchtern, dann taute sie immer mehr auf, ging auf die vielen Kinder zu und klinkte sich in Spielsituationen ein. „Solche Treffen mit Familien sind wirklich hilfreich, der Austausch tut gut“, sagte Aylins Mama Melanie Ütebay: „Man hat am Anfang mit einem Baby so viele Fragen. Eltern, die selber ein Kind mit Down-Syndrom haben, können einem viel besser Antworten geben als andere.“ Papa Hasan Ütebay nickte, bevor er sich wieder seinem Töchterchen und dem Ballspielen widmete.

Helga und Sven Grompe waren aus Thüringen angereist. „Wir stehen in engem Kontakt mit dem Down-Syndrom-Arbeitskreis Kassel“, sagte Helga Grompe. Deshalb trafen sie jetzt auch einige Bekannte. Ihr Sohn Felix (10) ließ sich unterdessen nichts von den vielen Angeboten für Kinder entgehen: Beim Schminken war er mit ebenso viel Begeisterung dabei wie beim Tanzworkshop. „Felix ist ein sehr lebensfrohes Kind“, sagte seine Mutter, und das war nicht zu übersehen.

Schon früh haben Felix und seine Eltern die Gebärdensprache Makaton erlernt. So habe man in der Familie noch bevor Felix sprechen konnte, gut miteinander kommunizieren können. „Das hat sich positiv auf die Entwicklung seines Gehirns ausgewirkt“, ist Helga Grompe überzeugt. Möglicherweise auch auf sein Selbstbewusstsein. „Jetzt gibt es Kaffee und Kuchen“, hatte Felix ohne Scheu vor allen Anwesenden den Start zum gemütlichen Teil des Treffens gegeben. Er, seine Eltern und sicher viele andere freuen sich schon auf das nächste Mal.

Bericht aus der HNA vom 23.03.2015 von Christina Hein




Welt-Down-Syndrom-Tag: „Ein absolutes Wunschkind“


Zusammen glücklich: Baby Maja hält ihre Mütter Martina Ross (links) und Sonja Müller-Ross (rechts) auf Trab.
© Foto: Hein

Kassel. „Maja ist ein Wunschkind“, sagt Martina Ross. „Ein absolutes Wunschkind“, betont Sonja Müller-Ross, die das kleine Mädchen vor 17 Monaten zur Welt gebracht hat. Ein Porträt zum Welt-Down-Syndrom-Tag.

Dass Maja, die still vergnügt im elterlichen Wohnzimmer auf dem Holzfußboden sitzt und alles erkundet, was sich in ihrem Umfeld greifen lässt, fröhlich und wohlauf ist, ist für die kleine Familie keine Selbstverständlichkeit. Ein wochenlanger Krankenhaus-Aufenthalt, bei dem Maja mit vier Monaten am Herzen operiert wurde, liegt hinter ihnen.

Maja ist mit Down-Syndrom geboren worden. „Über 60 Prozent dieser Kinder haben einen angeborenen Herzfehler“, sagt Martina Ross (40), eine Förderschullehrerin, die mit Sonja Müller-Ross, (40), einer Polizistin, seit drei Jahren verheiratet ist. Beide Frauen arbeiten in Teilzeit, sodass Maja rund um die Uhr von mindestens einer ihrer Mütter versorgt werden kann. Sie seien schon immer ein gutes Team gewesen, sagen die Frauen.

Majas Vater ist kein anonymer Samenspender, erzählen sie, sondern ein Bekannter der beiden lesbischen Frauen. „Wir sind eine komplette Familie“, sagt Sonja Müller-Ross und lacht. Von Majas Vater werde als real existierende Person gesprochen. „Wir glauben, dass das wichtig für Majas Identitätsfindung ist.“ Außerdem gehört noch Hund Paula, ein wuscheliger Puli-Mix aus dem Tierheim, zur Regenbogenfamilie.

Während der Schwangerschaft wollte Sonja Müller-Ross zunächst keine pränatale Untersuchung durchführen lassen. Als die Gynäkologin um die 20. Schwangerschaftswoche aufgrund der Ultraschalluntersuchungen bei dem Baby einen Herzfehler vermutete, wollten die Frauen Gewissheit und ließen nach langem Zögern eine Fruchtwasseruntersuchung machen. Der Pränataldiagnostiker konfrontierte sie schließlich ohne Vorwarnung am Telefon mit der Diagnose Trisomie 21, Down-Syndrom. „Wissen Sie denn schon, wie Sie sich entscheiden?“, fragte der Mediziner Sonja. „Wovon reden Sie, etwa von einer Abtreibung?“, fragte sie zurück. Er antwortete: „Ja.“

Auch später konsultierte Ärzte seien wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass die Eltern eine Abtreibung wünschen. Eine Entscheidung, die von 95 Prozent aller Eltern mit der Diagnose Trisomie 21 gefällt wird, sagt Martina Ross.

Doch das war für die beiden Frauen zu keinem Zeitpunkt ein Thema. „Wer sind wir denn, dass wir über Leben und Tod entscheiden?“, sagt Sonja Müller-Ross. In den folgenden Schwangerschaftsmonaten habe sie ein besonders zärtliches und behutsames Verhältnis zu ihrem ungeborenen Kind entwickelt, erzählt sie.

„Maja hat uns gelehrt, dass das Leben ein Wunder ist.“

Maja, die sich aufgrund ihrer behinderungsbedingten Muskelschwäche langsamer entwickeln wird als die meisten anderen Kinder, bewegt sich geschmeidig wie ein Kätzchen, aber sie fängt erst jetzt an, sich aufzurichten. Auch sprechen wird sie später lernen, wissen ihre Mütter und ebenso, dass sie wahrscheinlich kein Abitur machen wird. Doch Maja habe sie gelehrt, dass das Leben ein Wunder ist, sagt Sonja: „Dass alles einen tieferen Sinn hat und es eine höhere Macht geben muss.“

Bericht aus der HNA vom 21.03.2015 von Christina Hein




Fotos gegen Befangenheit

Am Freitag, den 16.05.2014 eröffnete im Rathaus der Stadt Immenhausen die Wander-Ausstellung "Augenblicke" mit Aufnahmen des Fotograf Paulo Marinho da Costa.

Sie können den Zeitungsartikel von Lokalo24 als PDF lesen oder downloaden.




Begegnung mit seltsamer Frau

Zum Inhalt: Clyde (Jan Bobke) begegnet einer seltsamen Frau (Katrin Banse), die von ihrer Vergangenheit heimgesucht wird. Sie begeben sich auf einen fantasievollen Trip und hinterlassen eine blutige Spur. Am Ende findet Clyde sich vor Gericht wieder, die seltsame Frau ist verschwunden. Oder gab es sie nie?

Es handelt sich um atmosphärisches, bildhaftes Schauspiel mit Elementen des zeitgenössischen Tanzes. Die beiden Darsteller bewegen sich in einer filmischen Parallelwelt und interagieren mit Figuren, die per Video (von Jan Riesenbeck von der Filmklasse Kassel) eingespielt werden. Der Soundtrack stammt von Brice Deloose (Brüssel). Nach dem Stück „Idole“, das bei den Hessischen Theatertagen 2013 mit dem Preis „Junge Experten“ ausgezeichnet worden war, ist „Tiere der Nacht“ die zweite Kooperation mit der Lebenshilfe Region Kassel.

Sie können die Theaterkritik der HNA als PDF lesen oder downloaden.
Ein Bericht über den Theater-Star Jan Bobke als PDF





Tiere der Nacht

Schauspiel-Tanz-Produktion des Brachland-Ensembles
Kooperation mit der Lebenshilfe Region Kassel

Premiere war am 13. März 2014 um 20.30 Uhr
im Kulturhaus Dock 4 - Studiobühne

In der Zeit vom 28.8. - 31.8.14 bei einem Theaterfest in Kiel zu sehen sein.

Inhalt
Clyde begegnet einer seltsamen Frau, die von ihrer Vergangenheit heimgesucht wird. Sie begeben sich auf einen fantasievollen Trip und hinterlassen eine blutige Spur. Am Ende findet er sich vor Gericht wieder, sie ist verschwunden. Oder gab es sie nie? Tiere der Nacht ist ein atmosphärisches, bildhaftes Schauspiel mit Elementen des Zeitgenössischen Tanzes. Die beiden Darsteller bewegen sich in einer filmischen Parallelwelt und interagieren mit Figuren, die per Video eingespielt werden.

Regie: Gunnar Seidel
Mit: Katrin Banse (Tänzerin aus Münster), Jan Bobke
Video: Jan Riesenbeck
Musik: Brice Deloose
Assistenz: Felix Kramer
In weiteren Rollen (Video): Bernd Hölscher, Björn Bonn, Valeska Weber, Astrid Weigel, Karin Zeumer, Benjamin Türk, Jakob Briehle, Tim Tölke, Axel Garbelmann, Odilie Kennerknecht, Dominik Breuer, Manfred Zalfen, Dirk Böttcher, Lara Gesell, Nelly Heyer, Carola Welter, Nikolay Sidorenko, Sophia Dobers

Weitere Infos zum Brachland-Ensemble unter: www.brachland-ensemble.de





IDOLE - Behinderte und Nichtbehinderte spielen Theater

Nach großem Erfolg zurück!

BAC Theater in Bad Arolsen

Donnerstag (!) 27.03.2014
um 16.30 Uhr (begrenztes Kartenkontingent)
um 19.30 Uhr

Eintritt: 11,- EUR
ermäßigt: 4,- EUR

Einmal im Scheinwerferlicht stehen, einmal in eine andere Rolle schlüpfen - davon träumen viele. Doch es gehören vor allem Mut und Stärke dazu, sich den kritischen Blicken eines Publikums auszusetzen und eine Rolle zu spielen, die nichts mit der eigenen Person zu tun hat.

Solchen Mut und Stärke bewiesen am Donnerstagabend die acht Laienschauspieler mit geistiger Behinderung (Helge Ahrens, Jan Bobke, Jakob Briehle, Lisa Matthäus, Anna Meißner, Benjamin Türk, Carola Welter und Karin Zeumer), die gemeinsam mit vier professionellen Bühnenkünstlern (Helge Gutbrod, Odilie Kennerknecht, Gunnar Seidel und Morgane de Toeuf) die Premiere ihres Stücks "Idole" im Dock 4 feierten und dafür viel Applaus und Standing Ovations erhielten.

Anhand von Motiven aus der Filmhandlung "Mädchen in Uniform" von Christa Winsloe werden unter der Regie von Gunnar Seidel Szenen erprobt und mit der eigenen Person verglichen. Wie hat sich das angefühlt, jemand anderen zu spielen? Wo saß das Gefühl? Die Grenze zwischen Fiktion und Realität wird dabei von dem Ensemble immer wieder neu ausgelotet.

Choreografie um Nähe und Distanz: Jan Bobke und Morgane de Toeuf in dem Stück "Idole".
oder in verschiedenen Einzelszenen im Scheinwerferlicht auf der Bühne. Jan Bobke und Morgane de Toeuf zeigten eine gefühlvoll poetische Choreografie, die sich um die Suche nach Nähe und Distanz dreht und beim Publikum eine Gänsehaut hinterlässt.

Ein weißes Zelt auf der Bühne dient den Schauspielern als Rückzugsort, welches den Darstellern auch während der laufenden Vorstellung offen steht, wenn sie nicht mehr mitmachen wollen. Das soeben auf der Bühne Erlebte und Dargestellte wird in Live-Interviews besprochen. Wie habe ich mich gefühlt? Wie fühlt sich das an, in eine andere Rolle zu schlüpfen?

Für das Publikum wird das Innere des Zeltes per Videoprojektion auf die Außenseite übertragen. So entsteht ein dokumentarisches Schauspiel, welches die Rolle des Schauspielers in allen Facetten beleuchtet und ein sehr emotionales Spiel zwischen Schein und Wirklichkeit erzeugt. Das Projekt ist eine Kooperation der Lebenshilfe Region Kassel und dem Brachland-Ensemble, einem Netzwerk von professionellen Theater- und Kulturschaffenden unter anderem aus den Bereichen Schauspiel, Regie, Tanz, Kulturwissenschaften und Performance.
Text und Bilder aus der HNA vom 08.02.2013

Regie Gunnar Seidel
Beteiligte Helge Ahrens, Jan Bobke, Jakob Briehle, Helge Gutbrod, Odilie Kennerknecht, Lisa Matthäus, Anna Meißner, Gunnar Seidel, Morgane de Toeuf, Benjamin Türk, Carola Welter, Karin Zeumer
Homepage www.brachland-ensemble.de
gefördert vom Kulturamt der Stadt Kassel





13. Deutsches Down-Sportlerfestival
Sport, Spiel, Spaß und mehr Gesundheit


Das weltweit größte Sportfest für Menschen mit Down-Syndrom geht am 25. April 2015 in die 13. Runde.
Neueste Erkenntnisse zeigen: Menschen mit Down-Syndrom können durch Sport und Bewegung ihr
körperliches Wohlbefinden enorm steigern. Das Deutsche Down-Sportlerfestival motiviert seit elf Jahren
dazu und bietet Jahr für Jahr mehr Sportarten zum Kennenlernen und Ausprobieren an.

Termin 25. April 2015
Anmeldung www.down-sportlerfestival.de









Sommerfest des Arbeitskreises Down-Syndrom Kassel 20013

Großzügige Spende vom SV Mariendorf für den Arbeitskreis Down-Syndrom Kassel beim Sommerfest übergeben

Am 07.09.2013 fand das diesjährige Sommerfest des Arbeitskreises Down-Syndrom Kassel auf der Freizeitanlage Am Ahlberg in Immenhausen-Mariendorf statt. Obwohl es zu Beginn anfing zu regnen, waren alle 15 Familien bestens gelaunt und nach gut einer Stunde kam dann auch noch die Sonne raus und der Tag konnte in vollen Zügen genossen werden. Über 15 Familien kamen zusammen, deren Kind eine Trisomie 21 aufweist. Der Verein für Therapeutisches Reiten stellte in der angrenzenden Reithalle wieder zwei Pferde zur Verfügung. Dem Verein herzlichen Dank für die Bereitstellung der Pferde und der beiden Betreuungskräfte.

Am Nachmittag bei leckerem Kuchen und am Abend bei Würstchen, Steaks und Grillfackeln ließen es sich die Familien gut gehen. Vielen Dank an die Fleischerei Marco Barthel für die großzügige Unterstützung.

Höhepunkt war dieses Mal die Spendenübergabe von 800 Euro vom SV Mariendorf an den Arbeitskreis Down-Syndrom Kassel. Der Trainier der Herrenmannschaft, Axel Büscher, überreichte symbolisch einen Scheck an den Vertreter des Arbeitskreises, Lars Obermann. Axel Büscher erläuterte, dass in den letzten Jahren vom SVM jeweils ein „Tag der Legenden“ ausgerichtet wird und die Überschüsse von der Veranstaltung einem gemeinnützigen Zweck vor Ort zugeführt werden. Die Mitglieder des Arbeitskreises freuten sich sehr über den Geldbetrag und bedankten sich sehr herzlich. Lars Obermann: „Gerade bei einem Verein, der selbst jeden Euro umdrehen muss, ist es nicht hoch genug zu bewerten, dass dieser sich für andere einsetzt und unterstützt.“ Mit dem Geld soll im nächsten Jahr zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21.03. eine Photoausstellung finanziert werden. Die Photos von den Kindern des Arbeitskreises wurden kürzlich im Tierpark Sababurg und beim Sommerfest gemacht. Einer der Photographen, Paulo da Costa, stellte bereits einige Bilder beim Sommerfest aus und erntete großes Lob für die tollen Aufnahmen. Ziel der Ausstellung ist es, dass in der Bevölkerung das Bild der Kinder mit Down-Syndrom positiver gesehen wird und die Kinder für unser Leben eher eine Bereicherung als eine Belastung gesehen werden.

Ziele des Arbeitskreises wie auch das Treffen beim Sommerfest ist weiterhin, dass sich die Familien untereinander austauschen und sich Hilfestellung in den verschiedenen Bereichen geben. Erfreulich auch, dass sich zwei neue Familien dem Arbeitskreis angeschlossen haben, deren Kinder erst kürzlich geboren wurden.

Auf der Freizeitanlage konnten die Kinder ausgiebig spielen und am Ende auch kleine Geschenke der Stadtsparkasse Grebenstein, die diese dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hatte, in Empfang nehmen. Auch stand in diesem Jahr eine Hüpfburg zur Verfügung, die bestens angenommen wurde. Die älteren Kinder und Erwachsenen spielten ausgiebig Fußball.



Auf den beiden Photos sind die Vertreter des SV Mariendorf und einigen Familien vor der Hüpfburg sowie Felix mit dem symbolischen Scheck zu sehen.

Die Familie von Lars Obermann organisierte das Treffen bereits zum 5. Mal und freute sich über die gute Beteiligung. Die lachenden Kinderaugen waren am Ende Dank genug für die Vorbereitung.

Hier können Sie den Zeitungsartikel im Extra Tip vom 30.09.2013 im Original lesen oder downloaden





Ehrenamtspreis 2012

Im Rahmen einer Feierstunde hat der SPD-Bezirk Hessen-Nord den in diesem Jahr zum dritten Mal ausgelobten Ehrenamtspreis in der Stadthalle in Baunatal an die ausgewählten Preisträger vergeben.

Bezirksvorsitzender Manfred Schaub erläuterte:“Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement ist Ausdruck gelebter Solidarität. Durch freiwillige Arbeit in Vereinen, Organisationen und Initiativen erfahren, erlernen und praktizieren Menschen Gemeinschaftsempfinden, Fairness Toleranz, Einsatzfreude und Durchhaltevermögen – Werte und Tugenden, die für den Zusammenhalt der Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind. Soziales Handeln und solidarische Mitverantwortung im alltäglich gelebten Engagement stärken nicht nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern entsprechen auch den Idealen der SPD von Gerechtigkeit und Solidarität. Ohne Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren.“ Deshalb wolle die SPD mit dem Preis für besonders herausragendes freiwilliges Engagement das Ehrenamt würdigen und fördern.

Unter dem Vorsitz der Stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Martina Werner hat eine Jury aus einer Vielzahl von Vorschlägen sieben Preisträger ausgewählt. Juryvorsitzende Martina Werner und Bezirksvorsitzender Manfred Schaub benannten die Preisträger und würdigten ihr Engagement. Anschließend stellten die Preisträger selbst ihre Arbeit vor und gaben einen kurzen Einblick in ihr vielfältiges Wirken vor Ort.

1. Der Arbeitskreis Down-Syndrom Kassel unterstützt Familien nach der Geburt dieser „besonderen Kinder“, gibt wichtige Hilfestellung und macht Mut für das gemeinsame Leben. Informations-Abende, Sommer- und Weihnachtsfeste und gemeinsame Theaterbesuche werden organisiert. Auch werden Informationen über Förderung, Therapie, zu Rechtsfragen und allem Wissenswerten gegeben.

2. Das ASB-Mehrgenerationenhaus Lohfelden ist eine zentrale Begegnungsstätte für junge, mittlere und ältere Generationen, unabhängig von Nationalität und kultureller Herkunft. Wissen und Kompetenz aller Generationen und unterschiedlicher kultureller Hintergründe werden unter einem Dach zusammengeführt und gegenseitig nutzbar gemacht. Es wird auch Betreuung und Unterstützung für Kinder, Jugendliche angeboten.

3. Die Initiative Kinder bewegen Kaufungen bietet Informationen, Beratung, Präventions- und Fortbildungsangebote für Eltern, Kinder und pädagogisches Fachpersonal. Für Neugeborene und ihre Eltern gibt es ein Begrüßungspaket mit Kontaktadressen für Tagesmütter, Familienzentrum etc. Bei der Aktion Ferienspaß bieten ehrenamtliche Helfer in den Sommerferien Aktivitäten an.

4. Der AWO-Ortsverein Witzenhausen Begleitet und betreut Senioren. Angeboten werden ergotherapeutischen Maßnahmen, Vorlese- oder Spielnachmittage, Feste entsprechend der Jahreszeit und Diskussionsrunden. Informationsveranstaltungen zu vielfältigen Themen und ältere Menschen bewegenden Fragen wie Gesundheitsvorsorge, Patientenverfügung etc. werden angeboten.

5. Das Zeltlagerteam des Schützenkreises 24 Frankenberg hat 2012 zum 34. Mal ein einwöchiges Zeltlager für 8 bis 16-jährige Kinder und Jugendliche ausgerichtet. Die Mitglieder des ehrenamtlichen Teams opfern dafür eine Woche ihres Jahresurlaubs für das Zeltlager. Es wird ein vielfältiges Programm angeboten, das vom Luftballonwettbewerb und sportliche Wettkämpfe bis zum Open-Air-Kino reicht.

6. Das Dorf-Cafe Caldern ist ein Angebot für alle Bürger, das insbesondere älteren Menschen und jungen Familien, die Möglichkeit zum Kontakt und Austausch – auch zwischen den Generationen – bietet. Inzwischen ist die Zahl der freiwilligen Helfer auf über 50 angewachsen. Die stetig wachsende Zahl der Besucher belegt, dass das Dorf-Cafe ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls im Ort ist.

7. Der Verein Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal e.V. begleitet ehrenamtlich Demenzkranke. Der generationsverein möchte mit dem Modellprojekt „Betreuung, Begleitung, Prävention und Selbsthilfe bei Demenz für Entlastung von Angehörigen sorgen. Auch werden Kurse für den Umgang mit Demenzkranken sowie regelmäßige Treffen für Angehörige angeboten.

Martina Werner und Manfred Schaub überreichten allen Preisträgern eine Urkunde und einen Scheck über 500,- Euro.

SPD-Kreistagsvorsitzender Andreas Güttler zeigte sich sehr erfreut über die Auszeichnungen der verschiedenen Gruppen und das hervorragende ehrenamtliche Engagement. Er selbst hatte sich insbesondere für eine Vergabe an den Arbeitskreis Down-Syndrom Kassel eingesetzt.

Ein interssanter Artikel über die Arbeit des Vereins.

Beate Bobke und ihr Sohn Jan erhalten den Ehrenamtspreis von der stellv. SPD-Bezirks-
vorsitzenden Martina Werner und SPD-Bezirksvorsitzenden Manfred Schaub.